













Mediation ist ein strukturiertes Konfliktlösungsverfahren, bei dem die Beteiligten mit Unterstützung eines neutralen Mediators eigenverantwortlich tragfähige Lösungen erarbeiten – miteinander statt gegeneinander. Es geht nicht um Schuld, sondern um Klarheit, Verstehen und Zukunftsgestaltung.
Der Mediator sorgt für einen klaren Rahmen und eine faire Gesprächsführung. Er bewertet nicht, sondern lenkt den Blick von verhärteten Positionen hin zu Interessen, Bedürfnissen und Möglichkeiten für ein neues Miteinander.
Mediation ist freiwillig. Sie gelingt, wenn alle Beteiligten bereit sind, sich auf den Prozess einzulassen und gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten.
Die Mediation folgt einer klaren Struktur: Anliegen klären, Themen ordnen, Interessen sichtbar machen, Optionen entwickeln, Lösungen verdichten und verbindlich festhalten.
Bei Gericht entscheidet ein Dritter. In der Mediation entwickeln die Beteiligten ihre Lösung selbst – das sorgt für mehr Akzeptanz, Nachhaltigkeit und weniger „Verlierer“.
Klarheit, Verständnis und eine verbindliche Vereinbarung für die Zukunft. Ziel ist nicht, alle einer Meinung zu machen, sondern gemeinsam tragfähige Lösungen zu schaffen.
Ja. Schriftliche Vereinbarungen aus der Mediation sind von allen unterschrieben und rechtlich verbindlich.
Von wenigen Stunden bis zu ein bis zwei Tagen – abhängig von der Komplexität und Anzahl der Beteiligten.
Ja, viele Fälle lassen sich effizient remote bearbeiten. Gerade online lassen sich im vertrauten Umfeld Themen einfacher bearbeiten.
Die Kosten richten sich nach Dauer und Umfang. In der Regel ist Mediation deutlich günstiger als eskalierte Konflikte mit Ausfällen, Fluktuation oder Gerichtsverfahren.
Vor allem bei Konflikten am Arbeitsplatz, zwischen Teams oder Führungsebenen. Grundsätzlich eignet sie sich für fast alle Konflikte, bei denen die Beziehung erhalten oder neu gestaltet werden soll.
Ja. In Deutschland gilt seit 2012 das Mediationsgesetz, das Verfahren und Prinzipien verbindlich regelt.